Deal with it – Die Piratenpartei wieder professionalisieren

Let’s face it.
Menschen neu zu motivieren ist aber die tagtägliche Arbeit von Politik.
Politik machen, heißt Menschen für gesellschaftliche Arbeit zu gewinnen. Wo Menschen mit Menschen zusammenarbeiten.

Heute war kein guter Tag.

Wieder ist ein Piraten Mandatsträger aus einer Fraktion ausgetreten. Diesmal hat es uns im Saarland getroffen. Michael Neyses, bekanntes Gesicht für den fahrscheinlosen ÖPNV, den Untersuchungsausschuss IV. Pavillon und die Debatte um die Kürzungen an den saarländischen Hochschulen sieht seine Zukunft bei den Grünen.
Viel Erfolg, Michael.

Die Fraktion hat bereits verlautbaren lassen, wie sie sich entsprechend aufstellen wird. Das wird für uns organisatorisch zwar ein Kraftakt, bleibt aber letztlich #Bedeutungslos. Denn das ist eine Situation die unangenehm ist, aber mit der wir uns auseinandersetzen werden.

Dafür ist morgen wieder ein neuer Tag.

Die eigentliche Frage die damit übrig bleibt und wirklich von Bedeutung ist:
Wie stellen wir uns als Piratenpartei im Saarland und im Bund neu auf? Offenbar braucht es eine solide Basis und Parteistruktur, damit jeder auch seine Form von Mitmachen darin finden kann. Das ist harte Arbeit, aber ich freue mich darauf.

Los geht es am 01. Februar mit einem Barcamp, an dem jeder seine Projekte aktiv einbringen kann. Neues probieren und aus alten Denkmustern auszubrechen. Eigenständig voran gehen und nicht einem festen Programm hinterherlaufen.

  • Das Ziel ist: nur so wird uns der Umgang mit der Vollvernetzung der Welt gelingen.

Wir sind gemeinsam nur so stark, wie sich jeder auf seine Weise aktiv einbringt. Denn wir wollen als Partei nicht nur professionell sein.

  • Unser Ziel ist, das wir uns wieder für euch Alle öffnen.

In diesem Sinne.
Stay tuned.